Ambrosia

Ambrosia Foto Walter Welss

Die aus Nordamerika eingeschleppte Ambrosia artemisiifolia hat sich in den vergangen Jahren auch in Bayern rasant verbreitet.

Das Beifußblättrige Traubenkraut, auch Hohe Ambrosie und Beifuß-Ambrosie genannt, besitzt das weltweit stärkste Pollenallergen. Man findet sie mittlerweile an vielen Weges- und Straßenrändern und auf Brachgeländen. Aber auch in den Privatgärten ist die unscheinbare Ambrosia auf dem Vormarsch. Das ist auch kein Wunder, bedenkt man, dass die einjährige Ambrosia bis zu 6000 Samenkörner produziert, die bis zu 40 Jahre lang keimfähig sind. Ihre aggressiven Pollen können vom Wind hunderte von Kilometern transportiert werden.

Die unter anderem durch verunreinigtes Vogelfutter eingeschleppte Pflanze kann Heuschnupfen, Jucken, tränende Augen und Atembeschwerden bis hin zu Asthma auslösen. Allergische Reaktionen treten bei den betroffenen Personen nur während der Blütezeit der Ambrosia auf, die von Mitte Juli bis Anfang Oktober dauern kann.

Falls Sie eine Pflanze finden, so melden Sie diese bitte bei der Stadt Dorfen, Umweltamt, Frau Herbst, Tel 08081 411 56 oder bei der Unteren Naturschutzbehörde, Landratsamt Erding.

Weitere Infos zum downloaden:
Infoblatt Ambrosia

Aktionsprogramm Ambrosiabekämpfung in Bayern: Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 

Ambrosia – Krankheitsbild, Häufigkeit, Auslöser, diagnostische Maßnahmen: Bay. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Ambrosia – eine Gefahr für Mensch und Garten