"Soweit die Füße tragen" - viele Menschen verbinden mit diesem Roman, und inzwischen auch Kinofilm, sofort den Namen Josef Martin Bauer. Der Schriftsteller wurde am 11. März 1901 als drittes von sechs Kindern in Taufkirchen/Vils geboren. Viele Jahre seines Lebens lebte und wirkte er in der Stadt Dorfen.
Pfarrer Josef Gammel war ein begeisterter Heimatforscher, der sich mit der Dorfener Geschichte und hier im Besonderen mit der Marienwallfahrt beschäftigte.
Er hinterließ eine umfangreiche Sammlung von Schriften zur Orts- und Heimatgeschichte und zum religiösen Leben in Dorfen. Der am 13. August 1901 geborene Josef Gammel war nach seiner Priesterweihe 1926 im Dom zu Freising von 1931-43 Kooperator in Dorfen und übernahm dann die Pfarrstelle in Oberdorfen.
Er starb bei einem tragischen Verkehrsunfall am 21. September 1959 in der Nähe von Landersdorf
Max Hertwig wurde 1881 in Bunzlau, Schlesien, geboren. Um die Jahrhundertwende ging er nach Düsseldorf und studierte dort 6 Jahre an der Kunstschule des Architekten Prof. Peter Behrens, einem früheren Vetreter der Neuen Sachlichkeit in der Baukunst. Danach war Max Hertwig als freier Maler und Grafiker tätig.
Xafer Terofal, Enkel des ersten Apothekers in Dorfen (Konzession 1829) namens Karl Terofal, der seinerseits vermutlich von einem französischen Adeligen namens Laforet abstammte, wurde am 20. Januar 1862 in der Weinwirtschaft "Zelzer" geboren. Als Mitbegründer und langjähriger Direktor des Schlierseeer Bauerntheaters erlangte er zu seiner Zeit Weltruhm. Seine Frau Anna stammte aus Isen
Die Goldschmiede Franz und Hermann Wandinger, beide geboren am 24. Juli 1897, stammen aus einer alten Goldschmiedefamilie. Ihr Großvater war bereits ein geschätzer Meister seines Faches gewesen. Die Zwillingsbrüder traten zunächst bei einem Münchner Goldschmied in die Lehre und besuchten gleichzeitig Fachschulen und Abendkurse bei Prof. Vierthaler und bei Prof. Julius Schneider, dem Leiter der Münchener Goldschmiedeschule.Nach dem 1. Weltkrieg trennten sich ihre Wege: Franz übernahm das elterliche Geschäft in Dorfen, Hermann besuchte die Kunstakademie in München.
1945 kehrte Hermann Wandinger nach Dorfen zurück, wo er weiterhin gemeinsam mit seinem Bruder arbeitete. In Dorfen und für den Landkreis haben die beiden zahlreiche Reliefs und Plastiken hinterlassen.
Wolfgang Wandinger wurde 1940 in Dorfen als Sohn des Goldschmieds Hermann Wandinger geboren. Er studierte zunächst Jura, um dann von 1968-1974 in eine Bildhauerklasse an der Akademie zu gehen. Es folgten Aufträge für öffentliche Bauten. So stammt von ihm ein Fries in der Hauptschule Dorfen. Die Skulptur "Liegende" im Kreiskrankenhaus und ein Brunnen in Dorfen wurden ebenfalls von ihm gestaltet sowie eine Standwand von 3 x 10 Metern, die er zusammen mit seinem Freund Seisdorfer entwarf.