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Stadt Dorfen gewinnt Deutschen Ziegelpreis 2021

Meldung vom 12.02.2021
Die Stadt Dorfen erhält als Bauherrin des Rathauses den Hauptpreis des Deutschen Ziegelpreis 2021 für den Bau des Verwaltungsgebäudes in monolithischer Bauweise. Am Freitag, den 12.02.2021 wurde der Gewinner bei der Online-Preisverleihung des Ziegelpreises im Rahmen eines Live-Streams bekanntgegeben.

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Bürgermeister Heinz Grundner nach der Übergabe: „Ich bin begeistert! Für die Stadt ist dies eine ganz besondere Auszeichnung. Der Preis bestätigt, dass die von der Stadt beschlossene Linie, beim Rathausneubau, modernes im historischen Kontext zu bauen und dazu auf Nachhaltigkeit und be-währte Bauweisen zu setzen, die richtige Entscheidung war. Die Stadt Dorfen hat eine ganz besondere Bindung zum Ziegelstein. 100 Jahre lang wurde dieses Baumaterial erfolgreich im ehemaligen Ziegelwerk produziert und vertrieben. Ziegel und Dorfen gehören zusammen!"


Architekt Armand Kühne von Diezinger Architekten GmbH: „Wir sind überwältigt! Der Deutsche Ziegelpreis genießt bei Bauherren und Architekten seit Jahren ein hohes Ansehen. Das Rathaus Dorfen bildete die ideale Voraussetzung für die Bewerbung beim Preis. Und natürlich ist man als Architekt stolz, wenn das Gebäude, das man geschaffen hat, diesen besonderen Preis erhält."


Die Stadt Dorfen entschied sich 2020 als Bauherrin des Rathauses in Abstimmung mit dem Architekturbüro Diezinger Architekten für die Bewerbung beim Deutschen Ziegelpreis. Voraussetzungen für die Auszeichnung „Deutscher Ziegelpreis“ sind laut Ausschreibung „…energetisch vorbildlichen und gestalterisch überzeugenden Ziegelbauten...“. Weiter heißt es: „Die Gebäude sollen dem nachhaltigen, Ressourcen schonenden Bauen verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. Der gekonnte, kreative Umgang mit monolithischen Außenwandkonstruktionen aus modernen hochwärmedämmenden Ziegeln bildet den einen Schwerpunkt dieser Prämierung. ..."


Der Neubau des Rathauses war an die Auslobung eines Architektenwettbewerbs gebunden. Die zentrale Entwurfsaufgabe des Wettbewerbs bestand darin, Neues im historischen Kontext so zu schaffen, welches die Zeit seiner Entstehung nicht leugnet und sich gleichzeitig im historischen Bestand selbstverständlich einfügt. Das Büro Diezinger Architekten schlug im Wettbewerbsbeitrag eine Lösung vor, die diesen Anforderungen gerecht wurde. Im Rahmen der darauffolgenden Planungen entschloss sich die Stadt, gemeinsam mit den Architekten, bei der Fassadengestaltung, die regelmäßige Gliederung der Nachbargebäude zu übernehmen und subtil auf die umgebende Bebauung mittels einer unaufgeregten, gut proportionierten, verputzten Lochfassade einzugehen. Die in der Ebene versetzten Fenster verleihen der Platzfassade die notwendige Plastizität zum Rathausplatz. Zur Realisierung wurde aus Gründen der Nachhaltigkeit auf ein Wärmedämmverbundsystem verzichtet und eine monolithische Ziegelkonstruktion gewählt. Der eingebaute Ziegel, UNIPOR WS10 Coriso von Leipfinger-Bader, vereinigt Wärme- und Schallschutz mir der notwendigen Druckfestigkeit für den mehrgeschossigen Verwaltungsbau. Der Ziegelstein, als natürlicher Baustoff, in Verbindung mit dem verarbeiteten mineralischen Putz, sorgt heute zusätzlich für eine gute Wärmedämmung und Wärmespeicherung sowie im Gebäude für ein angenehmes Raumklima.

Hier geht es zum Ziegelpreis und der Onlineverleihung

Kategorien: Rathaus + Bürgerservice